Haustausch

Eine Frau wohnte mit ihren beiden Kindern am Land, die Eltern am Stadtrand. Sie tauschten kurzerhand die Liegenschaften. Zuvor wurde aber noch kräftig umgebaut. Vor allem gab es eine strenge Auflage zu erfüllen.

Die Eltern ließen vor langer Zeit das Kleingartenhaus errichten. Es stelle sich heraus, dass dieses um 70 cm zu nah an der Grundgrenze steht. Sollte jemals umgebaut werden, müsste es einer Korrektur unterzogen werden. Damals akzeptierten die Eltern diese Auflage, weil sie dachten, nicht mehr umbauen zu müssen. Hinzu kam, die Raumhöhe war etwas zu nieder und es gab noch einige andere nennenswerte Mängel. Fazit: So darf man nicht bauen.

Architektin Wessely entwarf einen stimmigen Plan für das Objekt. Einerseits erfolgte tatsächlich der Rückbau. Es entstand ein neuer Eingangsbereich. Im vorderen Teil wurden neue Fenster eingesetzt. Sie sind südseitig und das Licht strömt angenehm herein. Aus dem vormals dunklen Gebäude entstand ein helles und behagliches Heim. Im Erdgeschoss fiel so manche Wand, sodass eine schöne Küche und ein Wohnraum entstanden sind. Hinten im Garten kam ein Kubus dazu, der entsprechend hoch gebaut ist. Das Haus entspricht jetzt den Vorschriften und ist ein Kleinod geworden, indem es sich wunderbar wohnen lässt.  

 

Fotos @Lichtpunkt Katharina Wocelka

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